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18.12.09

Du bist aber groß geworden! Jugend denkt Zukunft wird fünf Jahre alt

Die bundesweite Initiative Jugend denkt Zukunft feiert Jubiläum: seit fünf Jahren fördert sie die Innovationskultur in Deutschland und hilft Jugendlichen, ihre Talente zu entdecken. So auch bei Tobias Fischer: Der damalige Hauptschüler war einer der ersten, der bei Jugend denkt Zukunft mitgemacht hat – und studiert heute im zweiten Semester Schmuckdesign. Als bundesweiter Partner unterstützt die Wrigley GmbH das Projekt von Anfang an.

Das gleißende Licht der Scheinwerfer treibt Tobias die Schweißperlen auf die Stirn, die Innenflächen seiner Hände sind feucht vor Aufregung. Sein Herz schlägt ihm bis zum Hals als Bundeskanzler Gerhard Schröder ihm die Hand reicht: „Herzlichen Glückwunsch, Sie sind bundesweiter Sieger der Initiative Jugend denkt Zukunft!“

„Dieser Moment hat mein Leben verändert“, erinnert sich Tobias heute. Inzwischen ist er 23 Jahre alt, Student und selbstständiger Schmuckdesigner. Als er vor fünf Jahren als Schüler der Wormser Diesterweg-Hauptschule als einer der ersten bei der bundesweiten Wirtschaftsinitiative Jugend denkt Zukunft mitgemacht hat, ahnte er noch nicht, dass sein Leben solch eine Wendung nehmen würde. Ebenso wenig ahnte er, dass er bald dem Bundeskanzler persönlich gegenüber stehen würde: auf der ersten bundesweiten Prämierung von Jugend denkt Zukunft, auf der Gerhard Schröder Tobias und seinen Mitschülern die Auszeichnung für die innovativsten Ideen überreichte. „Das war einfach irre“, erinnert sich Tobias. „Ich habe plötzlich gemerkt: Ich kann ja was! Ich habe Ideen, die auch andere gut finden – sogar der Bundeskanzler!“

Tobias hatte 2004 bei einem Jugend denkt Zukunft-Innovationsspiel bei der BASF in Ludwigshafen mitgemacht. Neben dem Blick hinter die Kulissen eines international aufgestellten Unternehmens ist bei ihm vor allem eines hängen geblieben – der Spaß am lebenslangen Lernen und die Lust, die eigene Zukunft selbst aktiv anzugehen: Tobias hat nach der Hauptschule eine Ausbildung zum staatlich geprüften Schmuckdesigner in Pforzheim gemacht. Neben seiner Selbstständigkeit ist er an der Fachhochschule Pforzheim im Studiengang Design für Schmuck und Objekte eingeschrieben. „Geschichten wie die von Tobias zeigen, wofür das Herz von Jugend denkt Zukunft schlägt“, so Kai Panholzer, Geschäftsführer des bundesweiten Partners der Initiative, der Wrigley GmbH. „Wenn die Jugendlichen ihr Potenzial erkennen, neue Talente an sich entdecken und den Mut haben, ihre berufliche Zukunft selbst in die Hand zu nehmen – dann haben wir unser Ziel erreicht.“ Wrigley unterstützt Jugend denkt Zukunft von Anfang an: Als bundesweiter Partner hat das Unternehmen mit Deutschlandsitz in Unterhaching das Projekt in nur fünf Jahren zur erfolgreichsten Bildungsinitiative der Wirtschaft gemacht, die das kreative Potenzial junger Menschen für den Fortschritt der Gesellschaft entwickelt.

Tobias erinnert sich noch heute gerne an die Jugend denkt Zukunft-Woche. Es habe Spaß gemacht, in die verschiedenen Rollen zu schlüpfen: „Man konnte einfach Kind sein und „Erwachsen sein“ spielen – und dabei ausprobieren, was alles so möglich ist“, sagt er. „Jugend denkt Zukunft hat mich angespornt eine Position zu erreichen, in der ich etwas bewegen und meine eigenen Ideen umsetzen kann.“

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