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Presseinformationen

 

19.11.08

Ideen für die Welt von morgen - Jugend denkt Zukunft prämiert jugendliche Erfinder

Diabetiker erhalten ihr lebensnotwendiges Insulin über ein Pflaster, das einmal am Tag auf die Haut geklebt wird. Kinder tragen keinen schweren Schulranzen mehr auf dem Rücken, sondern nur noch einen Mikrolernchip mit allen wichtigen Daten. Und Menschen mit Nierenleiden müssen dank „Blufi I“ nicht mehr regelmäßig zur Blutwäsche. So sehen Jugendliche die Welt im Jahr 2020. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und Kai Panholzer, Geschäftsführer der Wrigley GmbH, haben am 19. November 2008 die drei bundesweiten Sieger der Wirtschaftsinitiative Jugend denkt Zukunft ausgezeichnet. Der Zuschauerpreis ging in diesem Jahr an die Sandhofen-Realschule und Seckenheimschule Mannheim gemeinsam mit ihrem Patenunternehmen Pepperl + Fuchs.

Diabetiker erhalten ihr lebensnotwendiges Insulin über ein Pflaster, das einmal am Tag auf die Haut geklebt wird. Kinder tragen keinen schweren Schulranzen mehr auf dem Rücken, sondern nur noch einen Mikrolernchip mit allen wichtigen Daten. Und Menschen mit Nierenleiden müssen dank „Blufi I“ nicht mehr regelmäßig zur Blutwäsche. So sehen Jugendliche die Welt im Jahr 2020. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und Kai Panholzer, G-schäftsführer der Wrigley GmbH, haben am 19. November 2008 die drei bundesweiten Sieger der Wirtschaftsinitiative Jugend denkt Zukunft ausgezeichnet. Der Zuschauerpreis ging in diesem Jahr an die Sandhofen-Realschule und Seckenheimschule Mannheim gemeinsam mit ihrem Patenunternehmen Pepperl + Fuchs.
Über 300 Zukunftsideen haben Jugendliche bundesweit im Schuljahr 2007/2008 im Rahmen von einwöchigen Innovationsspielen zusammen mit ihren Paten aus der Wirtschaft entwickelt. Die drei besten Schulklassen wurden heute in Berlin von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück sowie Kai Panholzer, dem Geschäftsführer des bundesweiten Partners der Wrigley GmbH, ausgezeichnet und bekamen je einen Gewinnerscheck über 5.000 Euro überreicht. „Bildung ist in unserer modernen Wissensgesellschaft die wichtigste Ressource für Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung“, sagte der Bundesfinanziminister in seinem Grußwort. „Jugend denkt Zukunft ermutigt Jugendliche, der Welt von morgen mit Neugier zu begegnen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Innovationskultur in Deutschland.“
Davon zeugen nicht zuletzt die Ideen selbst, die die drei Siegerklassen erarbeitet haben: „Active Agent Patch“ zum Beispiel - ein Pflaster bei Diabetes. Dieses Pharmaprodukt haben Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Böll-Gymnasiums in Zusammenarbeit mit der Abbott GmbH entworfen. Das Pflaster soll in Zukunft ein Insulin-Gel mit Nanopartikeln enthalten, so die Vision der Jugendlichen. Das bisher flüssige Insulin würde so in eine Gelform umgewandelt, müsste nicht mehr im Kühlschrank gelagert und nur noch einmal am Tag erneuert werden.
Ein weiterer bundesweiter Preis ging an die Albert-Schweitzer-Schule Bayreuth. Hier haben die jungen Erfinder als fiktives Tochterunternehmen der Schlenck GmbH den Schulranzen des Jahres 2020 durch einen modernen „Mikrolernchip“ ersetzt. Der innovative Chip soll alle Lernmedien wie Bücher und Audiodateien aufweisen und ist dabei federleicht - so wird der Rücken entlastet. Die Lehrer können via Online-Zugang auf den Chip zugreifen und fördern so die Schülerinnen und Schüler gezielt durch individuelle Aufgaben.
„Blufi I“ ist ein Implantat, das einen neuartigen Weg der Blutreinigung für Patienten mit Nierenleiden ermöglichen soll und so die regelmäßige Blutwäsche erspart. Im Gegensatz zu bisherigen Implantaten wird die Erfindung nicht mehr an der Bauchhöhle, sondern direkt am Herzen eingesetzt. Mit Hilfe von Nanotechnologie und biotechnischen Methoden werden die Schadstoffe aus dem Blut gefiltert und direkt in die Harnblase abgeleitet. Dieses Produkt haben Schülerinnen und Schüler des Einstein-Gymnasiums Potsdam bei der Christoph Miethke GmbH & Co KG entwickelt und wurden dafür heute ebenfalls als Sieger gekürt.
„Ich bin beeindruckt von den Ergebnissen: Enorme Innovationskraft und kreative Ideen, gepaart mit hohem Engagement der Schülerinnen und Schüler – all das lässt mich zuversichtlich in die Zukunft blicken“, sagt Kai Panholzer von der Wrigley GmbH. „Ich bin überzeugt: Die Jugendlichen von heute werden die Herausforderungen von morgen mit Bravour meistern!“
Rund 350 Gäste feierten gemeinsam im TIPI-Zelt am Kanzleramt in Berlin die kreativen Konzepte der Jugendlichen. Gemäß dem Motto „Vorhang auf... für die besten Ideen!“ präsentierten die Jugendlichen die Ergebnisse aus ihren In-novationsspielen auf dem „Jahrmarkt der Ideen“. Schauspieler des Improvisationstheaters Paternoster stellten typische Szenen aus den Projektwochen nach. Und nach der Preisverleihung sorgte der BMX-Akrobat Frank Wolf für mitreißende Stimmung: Mit seinem BMX-Rad präsentierte er dem gebannten Publikum atemberaubende Stunts und eindrucksvolle Kunststücke. Ein rauschendes Fest, das den jährlichen Höhepunkt von Jugend denkt Zukunft markiert – und gespannt nach vorne blicken lässt: Auf all die neuen Zukunfts-visionen, die Schülerinnen und Schüler im nächsten Schuljahr gemeinsam mit ihren Patenunternehmen entwickeln werden.

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