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Presseinformationen

 

25.07.08

Schüler entwickeln Süßwaren der Zukunft

Leuchtende Kaugummis mit Vitaminen, Bonbons, die Alkohol abbauen können und Schokodragees gegen Stress. Ganz klar: Süßigkeiten wird es auch in Zukunft geben. Wahrscheinlich aber werden viele Produkte ganz anders sein als heute – davon gehen zumindest 26 Schülerinnen und Schüler des Lise-Meitner-Gymnasiums in Unterhaching aus. Im Rahmen der Wirtschaftsinitiative Jugend denkt Zukunft haben sie sich fünf Tage lang mit dem Thema „Süßwaren im Jahr 2020“ beschäftigt. Die Schüler diskutierten mit Wrigley-Mitarbeitern über mögliche Entwicklungen und konzipierten innovative Produktideen von morgen.

Wer wird in Zukunft Süßigkeiten konsumieren? Wie kann die Süßwarenindustrie auf Trends wie die alternde Gesellschaft oder das zunehmende Ernährungsbewusstsein reagieren? Welche neuen Vertriebswege öffnen sich und welche Leckereien werden nachgefragt? Diesen und anderen Fragen sind Schülerinnen und Schüler der elften Jahrgangsstufe des Unterhachinger Lise-Meitner-Gymnasiums eine Woche lang in der Europazentrale der Wrigley GmbH in Unterhaching auf den Grund gegangen: Sie haben bei Jugend denkt Zukunft mitgemacht und einige bemerkenswerte Antworten gefunden:
Speziell für vielbeschäftigte Geschäftsleute haben sie in der Rolle von Jungunternehmern der Firma SanuFit die „Schockowell-Dragees“ entwickelt: Der besonders magenfreundliche Schokoladenersatzstoff – wahlweise mit Minze oder Ingwer-Honig-Geschmack – hilft gegen Stress und Sodbrennen. Abhilfe ganz anderer Art schafft das „Promillkill-Bonbon“ aus dem Hause JBM Products. Erwachsene, die am Abend ein Gläschen Alkohol getrunken haben, lutschen einfach eines der Bonbons und fühlen sich sogleich wieder fit: Körpereigene Enzyme in den Drops bauen den Alkohol ab. Aber Vorsicht, warnen die Hersteller: Wer mehr als ein Bier hatte, sollte auch weiterhin zu Fuß gehen und „Promillkill“ erst am Morgen gegen den unliebsamen Kater nehmen.
Zwei andere Produkte, die in den fiktiven Schülerfirmen speziell für die jüngere Zielgruppe konzipiert wurden, setzen auf den Spaßfaktor: Das leuchtende Vitamin-Kaugummi „Bubble-Booom“ verändert beim Kauen den Geschmack. Die intelligente Verpackung zeigt mit Hilfe von Sensoren den jeweiligen Gefühlszustand ihres Besitzers an.
Der Slogan zum Produkt „iChew“ lautet: „Choose and Chew“ – Auswählen und Kauen.  Geschmack, Farbe, Form und Zusatzstoffe kann sich der kaufreudige Konsument individuell zusammenstellen. Vertrieben wird „iChew“ über Terminals an Bahnhöfen und Flughäfen sowie im Internet.
Beeindruckt hat die Beobachter des Innovationsspiels während der heutigen Abschlusspräsentation, dass in allen Gruppen nicht nur eine Produktidee entstanden ist, sondern immer gleich ein kompletter Marketing-Mix entworfen wurde. Und auch die „Entwickler“ selbst zeigten sich begeistert von der Woche bei Wrigley. „Hier konnte ich in der Praxis erfahren, wie die Abläufe im Unternehmen funktionieren“, so Elft-Klässler Sebastian Wolf. „In der Schule kann man das so nicht lernen.“
Fünf Tage lang konnten die Jugendlichen einen Blick hinter die Kulissen der Wrigley GmbH werfen und den Arbeitsalltag in einem internationalen Unternehmen begleiten. „Jugend denkt Zukunft fördert interdisziplinäres Handeln und stellt den Bezug zwischen Schule und Beruf her“, so Kai Panholzer, Regional Managing Director Germany. „In der Projektwoche bekommen die Schüler einen umfassenden Einblick in den Arbeitsalltag des Partnerunternehmens. Eine Erfahrung, die sicher die Orientierung bei der späteren Berufswahl erleichtern wird.“ Die Wrigley GmbH engagiert sich nicht nur als Patenunternehmen bei Jugend denkt Zukunft, sondern ist bereits seit 2005 bundesweiter sowie Regionalsponsor der Initiative. Wrigley selbst hat bereits fünf Innovationsspiele durchgeführt. Bilder von dem Innovationsspiel finden Sie hier.

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