Presseinformationen
1.04.08
Vielfalt leben in der Südwestpfalz – Jugendliche entwickeln Konzepte zur Integration
Wie wird das Zusammenleben der Kulturen im Jahr 2020 in der Südwestpfalz aussehen? Gemeinsam mit der Integrationsbeauftragten des Landes Rheinland-Pfalz denken Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule Wallhalben eine Woche lang in die interkulturelle Zukunft der Region. Im Rahmen der Wirtschaftsinitiative Jugend denkt Zukunft entwickeln sie innovative Ideen und Konzepte für eine kulturell vielfältige und wirtschaftlich boomende Südwestpfalz von morgen.
19 Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule Wallhal-ben erleben zurzeit eine spannende Woche: vom 31. März bis zum 4. April machen Sie gemeinsam mit Maria Weber, Beauf-tragte der Landesregierung für Migration und Integration im rheinland-pfälzischen Arbeits- und Sozialministerium, mit bei der Wirtschaftsinitiative Jugend denkt Zukunft. In einem In-novationsspiel entwickeln die Jugendlichen innovative Ideen, wie die Integration von Zuwanderern verbessert werden kann. Unterstützt werden sie dabei tatkräftig von der Verbandsge-meinde Wallhalben und der Kreisverwaltung Südwestpfalz, das Arbeits- und Sozialministerium übernimmt die Kosten in Höhe von 6.000 Euro.
Pressetermin
Am Freitag, den 4. April um 9.30 Uhr präsentieren die Ju-gendlichen ihre Ergebnisse im Ludwig-Katz-Haus, Zweibrü-cker-Straße 2a-4, 66917 Wallhalben. Dazu möchten wir Sie schon heute gerne einladen.
„Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, ist Ma-ria Weber überzeugt, „da ist jeder gefragt – auch und gerade junge Menschen. Kinder und Jugendliche legen ihre Vorurteile schneller ab, und da müssen wir ansetzen. Die Jugend ist un-sere Zukunft!“ An Jugend denkt Zukunft habe sie besonders die Kombination aus Spontaneität der Jugendlichen und Pro-fessionalität der Organisation überzeugt: „Es ist enorm wich-tig, Jugendliche an der Diskussion über Integration zu beteili-gen. Nur dann identifizieren sie sich auch mit den Zielen und setzen sie aktiv mit um. Und junge Menschen denken auch mal quer, äußern sich kontrovers.“ Die Begleitung durch einen geschulten Moderator gewährleiste dabei, dass ziel- und er-gebnisorientiert gearbeitet wird.
Als Ergebnis erhofft sich die Beauftragte Ideen für konkrete Maßnahmen, wie das Zusammenleben mit Migrantinnen und Migranten nachhaltig verbessert werden kann. Dabei soll die-ses Innovationsspiel ein Pilotprojekt für Innovationsspiele zum Thema Integration in Rheinland-Pfalz sein und möglichst viele Folgeprojekte nach sich ziehen. Eine Hoffnung, die auch Doris Ahnen teilt, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur der rheinland-pfälzischen Landesregierung: „Als Lan-despatin von Jugend denkt Zukunft in Rheinland-Pfalz würde ich mich sehr freuen, wenn viele weitere Institutionen und Unternehmen in Rheinland-Pfalz bei der Initiative mitmachen und gemeinsam mit Jugendlichen in die Zukunft denken wür-den!“
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