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Presseinformationen

 

6.09.07

Integration in Rheinland-Pfalz: Jugend denkt Zukunft führt 350. Innovationsspiel durch

Die Migrations- und Integrationsbeauftragte der Landesregierung von Rheinland-Pfalz macht mit bei Jugend denkt Zukunft: Maria Weber ist Initiatorin und Patin eines Innovationsspiels in der Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg. Damit ist sie die Patin für das 350. Innovationsspiel von Jugend denkt Zukunft.

Mit der Beauftragten der Landesregierung für Migration und Integration im rheinland-pfälzischen Arbeits- und Sozialministerium, Maria Weber, gewinnt die Schule-Wirtschaft-Initiative Jugend denkt Zukunft die Patin für das 350. Innovationsspiel. In der Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg werden Schülerinnen und Schüler innovative Ideen entwickeln, wie die Integration von Zuwanderern verbessert werden kann. „Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, ist Maria Weber überzeugt, „da ist jeder gefragt – auch und gerade junge Menschen. Kinder und Jugendliche legen ihre Vorurteile schneller ab, und da müssen wir ansetzen. Die Jugend ist unsere Zukunft!“
An Jugend denkt Zukunft habe sie besonders die Kombination aus Spontaneität der Jugendlichen und Professionalität der Organisation überzeugt: „Es ist enorm wichtig, Jugendliche an der Diskussion über Integration zu beteiligen. Nur dann identifizieren sie sich auch mit den Zielen und setzen sie aktiv mit um. Und junge Menschen denken auch mal quer, äußern sich kontrovers.“ Die Begleitung durch einen geschulten Moderator gewährleiste dabei, dass ziel- und ergebnisorientiert gearbeitet wird.
Als Ergebnis erhofft sich die Beauftragte Ideen für konkrete Maßnahmen, wie das Zusammenleben mit Migrantinnen und Migranten nachhaltig verbessert werden kann. Dabei soll das Innovationsspiel mit der Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg ein Pilotprojekt für Innovationsspiele zum Thema Integration in Rheinland-Pfalz sein und möglichst viele Folgeprojekte nach sich ziehen. Eine Hoffnung, die auch Doris Ahnen teilt, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur der rheinland-pfälzischen Landesregierung: „Als Landespatin von Jugend denkt Zukunft in Rheinland-Pfalz würde ich mich sehr freuen, wenn viele weitere Institutionen und Unternehmen in Rheinland-Pfalz bei der Initiative mitmachen und gemeinsam mit Jugendlichen in die Zukunft denken würden!“
Jugend denkt Zukunft ist eine Initiative der Wirtschaft. Sie richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schultypen der Jahrgangsstufen neun bis zwölf und bindet Jugendliche in den Zukunftsdialog ein. Bei dem Projekt engagieren sich Unternehmen und Institutionen als Paten für Schulen und begleiten das jeweilige Innovationsspiel. In nur fünf Tagen entwickeln Jugendliche mit und in ihrem Patenunternehmen Konzepte für die Welt von morgen und erleben Innovationsprozesse hautnah. Bundesweite Partner des Projekts sind Wrigley GmbH, BASF Aktiengesellschaft und Vodafone Deutschland. Die
UNESCO hat Jugend denkt Zukunft zum offiziellen Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ernannt.

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