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Presseinformationen

 

25.06.07

Mit dem U-Boot durch Brandenburgs Seen: Jugendliche entwickeln neue Geschäftsideen

Das Unternehmen nennt sich „The Ocean Bubble“ und es bietet Erlebnisgastrofahrten im U-Boot durch Brandenburgs Gewässer an. Die jungen Existenzgründer haben auch schon einen Plan zur Weiterentwicklung ihrer Geschäftsidee – wenn die Fahrten auf gute Resonanz stoßen, wollen sie mit Unterwassererlebnisparks kooperieren und Ausflüge außerhalb des U-Bootes mit in die Reise einbauen. Das ist die Vision der Schülerinnen und Schüler des Leibniz-Gymnasiums Potsdam.

Eine Woche lang waren sie im Rahmen der Wirtschaftsinitiative Jugend denkt Zukunft im Wirtschaftsministerium Brandenburg zu Gast und haben bei dem Innovationsspiel „Existenzgründer werden – das Wirtschaftsministerium hilft weiter“ innovative Ideen für Unternehmensgründungen entwickelt. Heute präsentieren sie ihre Ergebnisse in Anwesenheit von Staatssekretär Dr. Wolfgang Krüger und Dr. Volker Knabe, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH. Die BASF Schwazheide GmbH ist Regionalsponsor in Brandenburg.
Eine weitere Geschäftsidee, die im Rahmen dieses Innovationsspiels entwickelt wurde, ist EMMA: Unter dem Slogan „Hart, härter, EMMA!“ vertreibt dieses Unternehmen Fahrradschlösser mit ungewöhnlichen Alarmanlagen: Versucht ein Dieb, das Schloss zu knacken, rät ihm eine elektronische Stimme, das besser sein zu lassen. Zeigt sich der Dieb davon unbeeindruckt, ertönt ein schriller Alarmton. Und die dritte Existenzgründergruppe hat sich Recyclingmaterialien zugewendet: „Pretty World“ ist eine Gruppe von freiberuflichen Designern, die aus alten Plastiktüten modische Accessoires wie Hüte und Taschen herstellen und vertreiben.
Jugend denkt Zukunft ist eine Initiative der Wirtschaft und richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schultypen der Jahrgangsstufen neun bis zwölf. Bei dem Projekt engagieren sich Unternehmen als Paten für Schulen und begleiten das jeweilige Innovationsspiel. In nur fünf Tagen entwickeln Jugendliche mit und in Unternehmen Produkte und Dienstleistungen für die Welt von morgen und erleben Innovationsprozesse hautnah. Die UNESCO hat Jugend denkt Zukunft zum offiziellen Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ernannt.
Jugend denkt Zukunft – das Innovationsspiel
Während der fünf Tage durchlaufen die Jugendlichen einen exemplarischen Innovationsprozess. Der Moderator, der das Spiel methodisch und inhaltlich begleitet, macht die Jugendlichen mit gesellschaftlichen Megatrends und Trends der jeweiligen Branche bekannt. Mit diesem Wissen entwickeln die Schülerinnen und Schüler in Zukunftswerkstätten kreative Ideen für Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens. Im Praxis-Check werden die Ergebnisse gemessen, inwieweit sie den realistischen Marktbedingungen standhalten: Kann das Projekt technisch umgesetzt und finanziert werden, wie lassen sich die Produkte oder Dienstleistungen vermarkten? Diese Fragen diskutieren die Jugendlichen untereinander und mit den Experten des Unternehmens. In einem Rollenspiel simulieren sie die Realität: Als Unternehmer stellen sie ihr Produkt oder ihre Dienstleistung vor, als Pressevertreter, For-schungsinstitut und Öffentlichkeit hinterfragen sie diese Innovationen kritisch.
Die Ideen der teilnehmenden Klassen werden von einer Jury, die sich aus Wirtschaftsvertretern und Zukunftsforschern zusammensetzt, ausgewertet und gehen in einen regionalen und bundesweiten Ergebniswettbewerb ein. Die erste bundesweite Prämierung fand im Oktober 2006 in Berlin statt. Im Rahmen der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ hat die Veranstaltung die Auszeichnung „Ausgewählter Ort 2006“ erhalten.

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