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Presseinformationen

 

11.10.07

Erfolgreiche erste regionale Prämierungsveranstaltung von Jugend denkt Zukunft in Bayern

Rund 250 geladene Gäste feierten am 11. Oktober im Münchner "8seasons" die fünf Preisträger der ersten regionalen Prämierung in Bayern. Das Grußwort hielt Justizstaatsministerin Dr. Beate Merk, die in einer leidenschaftlichen und engagierten Rede Jugend denkt Zukunft und die Innovationskraft der Jugendlichen lobte.

Langweilige Stadtrundfahrten waren gestern: Für den unternehmungslustigen Hotelgast des Jahres 2020 haben Jugendliche der staatlichen Fachoberschule Friedberg die innovative Alternative City Trekking entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Schnitzeljagd der Zukunft, die interaktiv und auf die individuellen Vorlieben jedes Gastes zugeschnitten ist. Für diese und weitere zukunftsweisende Ideen haben die Jugendlichen am 11. Oktober bei der ersten regionalen Prämierungsveranstaltung von Jugend denkt Zukunft in Bayern den ersten Preis erhalten. Kai Panholzer, Regional Managing Director der Wrigley GmbH, überreichte den stolzen Schülerinnen und Schülern eine Gewinnerurkunde und einen Scheck über 2.000 Euro für gemeinsame Schulprojekte.
In Bayern haben bereits 30 Jugend denkt Zukunft-Innovationsspiele mit rund 800 Schülerinnen und Schülern stattgefunden. Eine hochkarätige Jury hat die fünf besten Innovationen ausgewählt. Punktgleich und deshalb auf zwei zweiten Plätzen (jeweils 1.500 Euro) sind das Leibnitz-Gymnasium Altdorf und das Münchner Adolf-Weber-Gymnasium. Der vierte Preis (750 Euro) ging an die Städtische Wirtschaftsschule Nürnberg, über den fünften Preis (500 Euro) freuten sich die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Ottobrunn.
Rund 250 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft waren bei der Veranstaltung im Münchner „8seasons“ dabei, die von Nina Eichinger und Jörg Knör moderiert wurde. Die Entertainer John Friedmann und Florian Simbek (alias Erkan & Stefan) haben gemeinsam mit den nominierten Jugendlichen den geladenen Gästen die Innovationen in einer Schülerausstellung näher gebracht. Zum Beispiel den treppensteigenden Rollstuhl oder das spezielle Sensorsystem für den Schienenverkehr, das Gleise auf mögliche Hindernisse überprüft, sie reinigt und so Sicherheit und Pünktlichkeit der Züge erhöht. Oder Aqua Home, ein Gebäude, dessen Außenmauern vollständig aus wassergefüllten Glasfronten bestehen: Im Sommer sorgen sie für angenehm kühles Raumklima, im Winter erwärmen sie die Luft – und dienen so als natürliche und ressourcenschonende Klimaanlage.
Staatsministerin Dr. Beate Merk lobte die Innovationskraft der Jugendlichen. „Jugend denkt Zukunft fördert Kreativität, Souveränität und Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler, ermutigt sie und stärkt ihr Potenzial“, so die Staatsministerin in ihrem Grußwort. „Das hilft ihnen nicht nur bei ihrer Ausbildung: Auch im täglichen Leben trägt ein starkes Selbstbewusstsein dazu bei, den Herausforderungen des Lebens mutig zu begegnen und sich selbst zu schützen.“

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