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7.06.05

Wie Wohnen Schule macht: Berufsschüler entwickeln mit Moderatorin Zukunftsmodelle

Schwetzinger Zeitung

Die entscheidende Frage, wie Alt und Jung stressarm, konfliktfrei und bedürfnisorientiert miteinander leben können, wurde nicht endgültig gelöst. Die drei Entwürfe zum "Wohnen im Jahr 2020" berücksichtigten jedoch in hohem Maße diese Aufgabenstellung. An dem bundesweiten Innovationsspiel Jugend denkt Zukunft beteiligte sich die Berufsbildende Schule (BBS) in Speyer mit einem 20-köpfigen Projektteam. Alfred Böhmer, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Wohungsbau- und Siedlungsgesellschaft (Gewo), hatte den Anstoß gegeben.

Eine Woche lang arbeiteten die 17- bis 19-jährigen Wirtschaftszweigschüler unter der Moderation des IFOK Instituts aus Bensheim an dem Thema. Die Forschungsgruppe "Faktor X" erläuterte die Ausgangslage, die "Rhein-Presse" verglich jene drei Modelle, die von drei verschiedenen Bauträgergesellschaften entwickelt worden sind, die Initiative "Bürgeralarm" setzte sich kritisch mit Schwachstellen auseinander und forderte Nachbesserungen.

Die IFOK-Moderatorinnen Bettina Reinhart und Birge Biehl sowie Böhmer halfen von Montag bis Freitag den Schülern beim Eindenken in die komplexe Materie. Ihre Teilnahme geschah auf freiwilliger Basis. Für Böhmer bestätigt das Engagement der Jugendlichen die Erfahrung, die er bereits bei der Bürgerbeteiligung beim Projekt "Soziale Stadt-Speyer-Nord" beobachtet hat. Dort, wo Bürger ihre Wünsche formulieren können und diese auch umgesetzt werden, entsteht eine ganz andere, höherwertige Lebensqualität.

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