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Pressestimmen

 

8.06.05

Der "gläserne Patient" lebt gesünder

Bergsträßer Anzeiger

Revolutionäre technische Neuentwicklungen haben Zehntklässler der Erich-Kästner-Schule in Bürstadt für das Jahr 2020 entwickelt. Bei dem bundesweiten Projekt Jugend denkt Zukunft unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Gerhard Schröder können junge Menschen schulische Theorie und unternehmerische Praxis miteinander verbinden. Es gilt, Ideen zu entwickeln für die Welt von Morgen und nach Trends zu suchen, die das Leben künftig leichter machen. Mitunter hat diese schöne, neue Welt aber auch ihre Tücken.

Der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt: In der Zukunftswerkstatt des Bensheimer Halbleiterherstellers HTV durften sich die Schüler fünf Tage lang technische Innovationen ausdenken, aber auch zu Fragen stellen nach moralischen Gesichtspunkten und bezüglich ihrer Umsetzbarkeit.

Winzig kleine Nano-Sonden könnten beispielsweise schon bald in die Blutbahn von Menschen injiziert werden. Von dort aus würden sie dann selbstständig und rund um die Uhr verschiedenste Messdaten liefern, aus allen Teilen des Körpers mit direkter Verbindung zur Datenbank des Hausarztes. Krankheiten könnten so frühzeitig erkannt und geheilt werden. Aus Sicht des Datenschutzes hätte man damit den "gläsernen Patienren" mit allen Vor- und Nachteilen. Ein Heer von Informatikern müsste die Daten sichern und so Missbrauch durch Unbefugte verhindern.

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