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9.02.06

Jugend denkt Zukunft im Land der 365 Orte der Ideen

Bergsträßer Anzeiger

Einer der „365 Orte im Land der Ideen“ findet sich hinter der unspektakulären Fassade eines Bürohauses am Berliner Ring in Bensheim. Dort entwickeln die kreativen Köpfe des Instituts für Organisationskommunikation (IFOK) ihre innovativen Konzepte.

Ein Schuss ins Schwarze gelang dem Team um Unternehmensgründer Dr. Hans-Peter Meister mit dem Projekt Jugend denkt Zukunft. Mit dem Innovationsspiel für junge Menschen stürmt IFOK im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft in den handverlesenen Club der „ausgewählten Orte“ eines bundesweiten Wettbewerbes, mit dem die Innovationsfreude und Leistungsfähigkeit des WM-Gastgeberlandes ins rechte Licht gerückt werden soll. Unter 1200 Bewerbungen hat eine hochkarätige Jury die 365 besten ausgewählt – für jeden Tag einen „Ort im Land der Ideen“.

„Wir sind wirklich stolz auf diesen Preis“, freute sich IFOK-Gründer Dr. Hans-Peter Meister gestern bei der Preisverleihung. Die Auszeichnung betrachtet er als „wunderbare Bestätigung“ der IFOK-Philosophie. Gewinner seien aber vor allem die Schülerinnen und Schüler, die sich in bisher 181 Innovationsspielen Gedanken über die Zukunft gemacht haben. Dank sagte Meister auch den 111 Unternehmen, die Patenschaften für Jugend denkt Zukunft übernommen haben.

Dazu gehört auch der Bergsträßer Anzeiger. Eine Woche lang bastelten Oberstufenschüler des Goethe-Gymnasiums an der Zeitung des Jahres 2020 und waren dafür bei der regionalen Prämierung der Metropolregion Rhein-Neckar mit dem dritten Preis belohnt worden. Einige der Pennäler sind bis heute bei der Stange geblieben und bilden den Kern der Jugendredaktion, die Woche für Woche Beiträge für die BAnane“, die jungen Seiten im BA, beisteuert.

Für IFOK-Geschäftsführer Hans-Peter Meister fußt jede Innovation auf drei Bausteinen. Den Impuls für Jugend denkt Zukunft hat sein Institut gegeben – mit einer Idee, die sich wie ein Lauffeuer verbreitet hat. Die Unternehmen sieht Meister als die Motoren dieses „grandiosen Erfolgs“. Besonders beeindruckt hat ihn allerdings die Kreativität der Schülerinnen und Schüler: „Einfach phantastisch, was sie mit Engagement und Herzblut auf die Beine gestellt haben.“ Mit den Erfahrungen von Jugend denkt Zukunft ist der IFOK-Geschäftsführer mehr denn je überzeugt: „Wir leben in einem tollen Land mit einer begeisterungsfähigen Jugend und enormen Potenzialen.“

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